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Verein ZirkuLIE

Datum
24. August 2026

«Gemeinsam die kreislauffähige Zukunft Liechtensteins gestalten»

ZirkuLIE stellt die Weichen für die nächste Phase: Die Plattform für zirkuläres und nachhaltiges Bauen in Liechtenstein wird nach drei Jahren erfolgreicher Aufbauarbeit als eigenständiger, gemeinnütziger Verein weitergeführt. Mit der neuen Struktur soll die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen langfristig verankert und die Zusammenarbeit der beteiligten und neuen regionalen Akteure weiter ausgebaut werden.

Seit 2023 hat die Stiftung Lebenswertes Liechtenstein im Fokusbereich «Energie & Ressourcen» den Aufbau von ZirkuLIE gefördert und begleitet. Die offizielle Vereinsgründung markiert einen bedeutenden Meilenstein: ZirkuLIE steht ab sofort auf eigenen Beinen – verankert in einer nachhaltigen Trägerstruktur und getragen von einem engagierten Vorstand aus der Baupraxis: Philipp Baumgartner, Simon Egger, Beat Foser, Anton Frommelt, Elmar Kindle, Clarissa Rhomberg, Gernot Schubert, Regina Steck, Daniel Stockhammer und Mathias Vogt.

Der Verein betreibt das Zentrum für Zirkuläres Bauen (ZZB) im Swarovski-Areal (Dröschistrasse ) in Triesen als Bauteilbörse und Sensibilisierungsort. Von dort aus vernetzt ZirkuLIE Wirtschaft, Planung, Handwerk, Forschung und Politik – mit dem gemeinsamen Ziel, Kreislaufprinzipien im Bauwesen zur Selbstverständlichkeit zu machen.

«Die Gründung des Vereins ist ein starkes Zeichen des Engagements für Kreislaufwirtschaft in Liechtenstein. Was als gefördertes Projekt begann, wächst nun zu einer dauerhaften Institution heran – getragen von Personen, die überzeugt sind, dass nachhaltiges, ressourcenschonendes Bauen die Zukunft ist.» Clarissa Rhomberg, Präsidentin ZirkuLIE

Neu im Verein engagiert sich Prof. Dr. Daniel Stockhammer, Experte für Bauerbe & Zirkularität und akademischer Leiter des Doktoratsstudiums an der Universität Liechtenstein. Die Kooperation schafft einen Brückenschlag zwischen Forschung, Lehre und Praxis: Die Universität bringt wissenschaftliche Expertise zu Upcycling und zirkulären Konstruktionsprinzipien ein, ZirkuLIE überführt diese als Netzwerkplattform und Bauteilbörse in konkrete Bauprojekte und regionale Wertschöpfung.

So wird der Gebäudebestand nicht länger als Abfall, sondern als Ressource verstanden – ein zentraler Beitrag zur Reduktion von Materialverbrauch, Entsorgungsmengen und CO₂ sowie zur Stärkung Liechtensteins als Modellraum für zirkuläres Bauen. Getragen wird diese Entwicklung auch von der Liechtensteiner Bauwirtschaft, die ZirkuLIE seit Beginn des Projekts bei der konsequenten Umsetzung zirkulärer Ideen in die Baupraxis unterstützt.

Zirkuläres Bauen ist für die Baubranche längst keine reine Zukunftsvision mehr, sondern wird zunehmend Teil des Arbeitsalltags. ZirkuLIE macht Wiederverwendung und Ressourcenschonung konkret erlebbar und fördert zugleich den Austausch zwischen Bauwirtschaft, Planung, Handwerk und Forschung.

ZirkuLIE begleitet zirkuläre Bauprojekte, betreibt die Bauteilbörse im ZZB, organisiert Fachveranstaltungen und setzt Akzente für das zirkuläre Bauen in Liechtenstein gemeinsam mit weiteren Akteuren. Die Stiftung Lebenswertes Liechtenstein unterstützt den Verein in der laufenden Konsolidierungsphase weiterhin und sieht darin ein Leuchtturmprojekt für die Region.

Über ZirkuLIE Der Verein ZirkuLIE ist die regionale Plattform für zirkuläres und nachhaltiges Bauen in Liechtenstein. Er betreibt das Zentrum für Zirkuläres Bauen (ZZB) in Triesen und verfolgt ausschliesslich gemeinnützige Zwecke.

Kontakt für Medienanfragen: info@zirkulie.net Verein ZirkuLIE, Dröschistrasse 15, 9495 Triesen